Grund­sät­zliches zur Umschulung

Die Teil­nahme an einer Umschu­lung setzt, anders als es der Name nahe legt, nicht voraus, dass Sie über eine abgeschlossene Beruf­saus­bil­dung ver­fü­gen. Im Gegen­teil, ger­ade dann, wenn Sie über keinen ver­w­ert­baren Beruf­s­ab­schluss ver­fü­gen, Sie aber bere­its min­destens 3 Jahre beruf­stätig waren oder sich zu Hause z. B. um Ihre Kinder oder pflegebedürfti­gen Ange­höri­gen geküm­mert haben, kann eine Umschu­lung in Frage kom­men. Ob dies auf Sie zutrifft und wer sie bei der Finanzierung unter­stützen kann, besprechen Sie am besten mit Ihrem Berater der Agen­tur für Arbeit. Dieser kann, wenn Sie ihren bish­eri­gen Beruf aus gesund­heitlichen Grün­den nicht mehr ausüben kön­nen, ggf. auch andere Kos­ten­träger, wie Renten­ver­sicherung oder Beruf­sgenossen­schaft ansprechen.

Umschu­lung“ bedeutet eine Aus­bil­dung in einem anerkan­nten Aus­bil­dungs­beruf in ca. 23 der üblichen Aus­bil­dungszeit. Es gibt sie bisher entweder als Einzelum­schu­lung in einem Aus­bil­dungs­be­trieb oder als Grup­penum­schu­lung bei einem Bildungsträger.

Ganz neu ist die Form der koop­er­a­tiven Umschu­lung, die mit der Kom­bi­na­tion aus betrieblicher Praxis und über­greifender the­o­retis­cher Qual­i­fizierung die wesentlichen Ele­mente der bei­den anderen For­men verbindet. Diese inno­v­a­tive Form wurde vom Merkur Bil­dungs­fo­rum entwick­elt und wird seit Juli 2014 durchge­führt. Ab 2015 ist das neu einge­führte Berufs­bild „Kaufmann/​-​frau für Büro­man­age­ment“, das die bish­eri­gen Berufe „Bürokauf­mann“, „Kauf­mann für Büroor­gan­i­sa­tion“ und „Fachkraft für Büroor­gan­i­sa­tion“ ersetzt, Ziel der koop­er­a­tiven Umschulung.

Das aktuelle Ange­bot finden Sie hier:


Aktuell : Koop­er­a­tive Umschlung zum Kauf­mann für Büro­man­age­ment